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Einige Beschäftigte des Standortes Hamburg wollten 2021 einen Betriebsrat gründen und bekamen enormen Gegenwind. Eigentlich sollte Mitte Juli die Betriebsratswahl stattfinden. Doch das Moia-Management legt den Initiatoren so viele Steine in den Weg wie sie möglich.  
 
Einige Beschäftigte des Standortes Hamburg wollten 2021 einen Betriebsrat gründen und bekamen enormen Gegenwind. Eigentlich sollte Mitte Juli die Betriebsratswahl stattfinden. Doch das Moia-Management legt den Initiatoren so viele Steine in den Weg wie sie möglich.  
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<ref>Katharina-Schipkowski taz 2. 7. 2021 Sie sollen fahren, nicht pinkeln https://taz.de/Arbeitsbedingungen-bei-VW-Tochter/!5783715/</ref>
Als Grund für derartige Schikane vermutet er, dass das Konzept des Unternehmens nicht lukrativ sei. Zu wenige Gäste würden das Sammeltaxi-Konzept nutzen, weshalb der Preis pro Kunde deutlich zu hoch ausfalle. Außerdem plant das Unternehmen laut seiner Sprecherin, den Ridepooling-Betrieb bereits in wenigen Jahren teilweise mit autonomen Fahrzeugen zu betreiben. Fahrer mit menschlichen Bedürfnissen scheinen bis dahin lediglich ein Störfaktor für den Algorithmus zu sein.
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===Union Busting Methoden===
 
===Union Busting Methoden===
 
Am 4. Mai fand einer der Initiatoren morgens ein Kündigungsschreiben in seinem Briefkasten, ohne Poststempel. Es müsse ihm nachts per Bote zugestellt worden sein, sagte er der taz. Ein Grund für die außerordentliche fristlose Beendigung des Arbeitsverhältnisses steht nicht auf dem Schreiben. Der Angestellte hatte zuvor Flyer verteilt und in Firmenchats gegen das neue Arbeitszeitmodell mobilisiert. Auch über die Pausenorte habe er sich häufig beim Management beschwert. Als Quittung dafür schickt ihm das Unternehmen die Kündigung und erteilte ihm ein Hausverbot. Damit wird es ihm kaum möglich sein die Unterschriften für seine Kandidatur zur Betriebsratswahl zu sammeln.
 
Am 4. Mai fand einer der Initiatoren morgens ein Kündigungsschreiben in seinem Briefkasten, ohne Poststempel. Es müsse ihm nachts per Bote zugestellt worden sein, sagte er der taz. Ein Grund für die außerordentliche fristlose Beendigung des Arbeitsverhältnisses steht nicht auf dem Schreiben. Der Angestellte hatte zuvor Flyer verteilt und in Firmenchats gegen das neue Arbeitszeitmodell mobilisiert. Auch über die Pausenorte habe er sich häufig beim Management beschwert. Als Quittung dafür schickt ihm das Unternehmen die Kündigung und erteilte ihm ein Hausverbot. Damit wird es ihm kaum möglich sein die Unterschriften für seine Kandidatur zur Betriebsratswahl zu sammeln.
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