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| | Einige Beschäftigte des Standortes Hamburg wollten 2021 einen Betriebsrat gründen und bekamen enormen Gegenwind. Eigentlich sollte Mitte Juli die Betriebsratswahl stattfinden. Doch das Moia-Management legt den Initiatoren so viele Steine in den Weg wie sie möglich. | | Einige Beschäftigte des Standortes Hamburg wollten 2021 einen Betriebsrat gründen und bekamen enormen Gegenwind. Eigentlich sollte Mitte Juli die Betriebsratswahl stattfinden. Doch das Moia-Management legt den Initiatoren so viele Steine in den Weg wie sie möglich. |
| | <ref>Kevin Hoffmann 21.07.2021 Frontberichte Arbeitsunrecht: VW-Tochter Moia Hamburg: Verhinderung von Betriebsratsgründung und skandalöse Arbeitsbedingungen https://arbeitsunrecht.de/frontberichte-07-2021/</ref> | | <ref>Kevin Hoffmann 21.07.2021 Frontberichte Arbeitsunrecht: VW-Tochter Moia Hamburg: Verhinderung von Betriebsratsgründung und skandalöse Arbeitsbedingungen https://arbeitsunrecht.de/frontberichte-07-2021/</ref> |
| − | <ref>Katharina-Schipkowski taz 2. 7. 2021 Sie sollen fahren, nicht pinkeln https://taz.de/Arbeitsbedingungen-bei-VW-Tochter/!5783715/</ref>
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| | ===Union Busting Methoden=== | | ===Union Busting Methoden=== |
| − | Am 4. Mai fand einer der Initiatoren morgens ein Kündigungsschreiben in seinem Briefkasten, ohne Poststempel. Es müsse ihm nachts per Bote zugestellt worden sein, sagte er der taz. Ein Grund für die außerordentliche fristlose Beendigung des Arbeitsverhältnisses steht nicht auf dem Schreiben. Der Angestellte hatte zuvor Flyer verteilt und in Firmenchats gegen das neue Arbeitszeitmodell mobilisiert. Auch über die Pausenorte habe er sich häufig beim Management beschwert. Als Quittung dafür schickt ihm das Unternehmen die Kündigung und erteilte ihm ein Hausverbot. Damit wird es ihm kaum möglich sein die Unterschriften für seine Kandidatur zur Betriebsratswahl zu sammeln. | + | Am 4. Mai fand einer der Initiatoren morgens ein Kündigungsschreiben in seinem Briefkasten, ohne Poststempel. Es müsse ihm nachts per Bote zugestellt worden sein, sagte er der taz. <ref>Katharina-Schipkowski taz 2. 7. 2021 Sie sollen fahren, nicht pinkeln https://taz.de/Arbeitsbedingungen-bei-VW-Tochter/!5783715/</ref> |
| | + | Ein Grund für die außerordentliche fristlose Beendigung des Arbeitsverhältnisses steht nicht auf dem Schreiben. Der Angestellte hatte zuvor Flyer verteilt und in Firmenchats gegen das neue Arbeitszeitmodell mobilisiert. Auch über die Pausenorte habe er sich häufig beim Management beschwert. Als Quittung dafür schickt ihm das Unternehmen die Kündigung und erteilte ihm ein Hausverbot. Damit wird es ihm kaum möglich sein die Unterschriften für seine Kandidatur zur Betriebsratswahl zu sammeln. |
| | Nur er hatte sich geweigert sich seine Bürgerrechte von Moia abkaufen zu lassen. Deshalb versucht Moia ihn nun mit anderen Methoden loszuwerden. | | Nur er hatte sich geweigert sich seine Bürgerrechte von Moia abkaufen zu lassen. Deshalb versucht Moia ihn nun mit anderen Methoden loszuwerden. |
| | Fünf weitere Mitstreiter für die Wahl eines Betriebsrats kaufte Moia per Abfindungen aus dem Unternehmen raus. | | Fünf weitere Mitstreiter für die Wahl eines Betriebsrats kaufte Moia per Abfindungen aus dem Unternehmen raus. |