Gemeinsam sind wir stärker! Die aktion ./. arbeitsunrecht unterstützt Beschäftigte, Betriebsräte und Gewerkschafter:innen gegen Union Busting. Unsere Arbeit wirkt. ► Wirken Sie mit!
Werden Sie jetzt Fördermitglied!

Änderungen

Zur Navigation springen Zur Suche springen
3 Bytes entfernt ,  14:43, 22. Feb. 2022
K
keine Bearbeitungszusammenfassung
Zeile 25: Zeile 25:  
=== Maßnahmen gegen unliebsame Beschäftigte ===
 
=== Maßnahmen gegen unliebsame Beschäftigte ===
   −
* '''Illegale Methoden:''' Die Fraport-Tochter Fraground versucht so offenbar gesundheitlich angeschlagene Beschäftigte '''mit illegalen Methoden''' gezielt aus dem Job zu drängen und die Kosten für die Lohnfortzahlung auf die Krankenkassen abzuwälzen.
+
* '''Illegale Methoden:''' Die Fraport-Tochter Fraground versucht offenbar gesundheitlich angeschlagene Beschäftigte '''mit illegalen Methoden''' gezielt aus dem Job zu drängen und die Kosten für die Lohnfortzahlung auf die Krankenkassen abzuwälzen.
 
* '''Die Folge:''' Viele der rund 3400 Fraground Beschäftigten gehen aus Angst krank zur Arbeit. Mehrere Beschäftigte berichten, dass '''Fraport''' ihnen die Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit systematisch verweigert, sobald sie im Laufe von 12 Monaten auch nur einen Tag länger als sechs Wochen krankgeschrieben sind. Und das auch, wenn die Krankenkasse nicht zusammenhängende Erkrankungen attestiert. Andere unterschreiben Auflösungsverträge und verzichten auf ihre Rechte. Die Beschäftigten klagen derzeit gegen Fraport, in einem Fall geht es um mehrere Tausend Euro nicht gezahlten Lohn.<ref>{{Cite web|Author=Jessica Reisner|title=Fraport fordert Offenlegung von Krankenakten. LAG schiebt brisanten Fall auf lange Bank|Datum=2022-01-18|url=https://arbeitsunrecht.de/fraport-fordert-offenlegung-von-diagnosen-lag-richter-verweist-an-das-bag/|Zugriffsdatum=2022-02-22}}</ref>
 
* '''Die Folge:''' Viele der rund 3400 Fraground Beschäftigten gehen aus Angst krank zur Arbeit. Mehrere Beschäftigte berichten, dass '''Fraport''' ihnen die Lohnfortzahlung bei Arbeitsunfähigkeit systematisch verweigert, sobald sie im Laufe von 12 Monaten auch nur einen Tag länger als sechs Wochen krankgeschrieben sind. Und das auch, wenn die Krankenkasse nicht zusammenhängende Erkrankungen attestiert. Andere unterschreiben Auflösungsverträge und verzichten auf ihre Rechte. Die Beschäftigten klagen derzeit gegen Fraport, in einem Fall geht es um mehrere Tausend Euro nicht gezahlten Lohn.<ref>{{Cite web|Author=Jessica Reisner|title=Fraport fordert Offenlegung von Krankenakten. LAG schiebt brisanten Fall auf lange Bank|Datum=2022-01-18|url=https://arbeitsunrecht.de/fraport-fordert-offenlegung-von-diagnosen-lag-richter-verweist-an-das-bag/|Zugriffsdatum=2022-02-22}}</ref>
  
editor
272

Bearbeitungen

Navigationsmenü