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* Die Aktion gegen Arbeitsunrecht bietet aktiven Betriebsräten und Beschäftigten arbeitsrechtliche [https://arbeitsunrecht.de/seminare/ Schulung sowie Beratung] in strategischer Konfliktführung an.
 
* Die Aktion gegen Arbeitsunrecht bietet aktiven Betriebsräten und Beschäftigten arbeitsrechtliche [https://arbeitsunrecht.de/seminare/ Schulung sowie Beratung] in strategischer Konfliktführung an.
* Der Verein erstellt unter dem Titel ''[https://arbeitsunrecht.de/06-frontberichte-presseschau/ Frontberichte]'' in regelmäßiger Folge Presseschauen zu Union Busting und Betriebsratsbehinderung und betreibt das ''[[Startseite|UnionBustingWiki]]''.
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* Der Verein betreibt investigative Recherche und veröffentlicht in Zeitungen und Sendern oder stellt Journalisten Material zur Veröffentlichung zur Verfügung.
* Seit März 2021 produzierte des Kölner Büro des Vereins in Zusammenarbeit mit dem freien Sender [https://radioflora.de/ Radio Flora] die wöchentliche Sendung [https://arbeitsunrecht.de/fm/ arbeitsunrechtFM].
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* Der Verein erstellt unter dem Titel [https://arbeitsunrecht.de/brennpunkt-betriebsrat/ Union Busting-News] (bis 2023 ''[https://arbeitsunrecht.de/06-frontberichte-presseschau/ Frontberichte]'') in regelmäßiger Folge kommentierte Presseschauen zu Union Busting und Betriebsratsbehinderung und betreibt das ''[[Startseite|UnionBustingWiki]]''.
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* Seit März 2021 produzierte des Kölner Büro des Vereins in Zusammenarbeit mit dem freien Sender [https://de.wikipedia.org/wiki/Radio_Dreyeckland_(Freiburg_im_Breisgau) Radio Dreyeckland] (bis 2022 [https://radioflora.de/ Radio Flora]) die wöchentliche Sendung [https://arbeitsunrecht.de/fm/ arbeitsunrechtFM]. Sie wird zweiwöchentlich live ausgetraht und gestreamt, sowie als Podcast aufbereitet.  
 
* Vereinsmitglieder halten in ganz Deutschland öffentliche Vorträge und führen Seminare durch. Sie veröffentlichen Artikel und stehen Journalisten für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.
 
* Vereinsmitglieder halten in ganz Deutschland öffentliche Vorträge und führen Seminare durch. Sie veröffentlichen Artikel und stehen Journalisten für Interviews und Hintergrundgespräche zur Verfügung.
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Der Verein enstand, um diese untragbaren Zustände, die eines demokratischen Rechtsstaats unwürdig sind, zu ändern.  
 
Der Verein enstand, um diese untragbaren Zustände, die eines demokratischen Rechtsstaats unwürdig sind, zu ändern.  
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==Konferenzen==
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Die aktion ./. arbeitsunrecht organisiert juristisch-politische Fachkonferenzen, die sich an Betriebsräte, Gewerkschafter, Arbeitsrechtler, soziale Aktivisten und konzernkritische Publizisten richten.
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=== 2024 NO SLAPP! STOP UNION BUSTING! ===
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Die Konferenz am 9. November 2024 in Köln richtete sich "gegen juristischen Dauerbeschuss, strategischen Rechtsmissbrauch & kostspielige Bullshit-Verfahren".<ref>{{Cite web|Datum=2024-11-09|title=No Slapp! Stop Union Busting!|websiteTitle=arbeitsunrecht in deutschland|url=https://arbeitsunrecht.de/no-slapp-stopp-union-busting/|Zugriffsdatum=2024-10-24}}</ref> Sie lotete den Zusammenhang und die Schnittmenge zwischen innerbetrieblicher Demokratie, Transparenz und Meinungsfreiheit aus, die bedroht werden durch [[Union Busting]] und [[SLAPP]]. D.h. aktive Betriebsräte und konfliktbereite Gewerkschafter werden oft auch medienrechtlich drangsaliert oder aber aufgrund von Interviews und anderen Veröffentlichungen abgemahnt und gekündigt. Die Konferenz versuchte folgende Fragen zu beantworten: "Wenn die Gegenseite jede Menge Geld, wenig Respekt und keinerlei Skrupel hat: Wie stärken wir die Resilienz von Betriebsräten, sozialen Aktivisten und engagierten Autor*innen?" Referenten: RA Eberhard Reinecke & RA Sven Tamer Forst (Fachanwälte für Medienrecht), Walter Brinnkmann (Aktionsbündnis Klinikum Lippe), Nora Noll  & Lola Zeller (nd. journalismus von links), Philipp Wissing (No-SLAPP Anlaufstelle), Falko Blumenthal (IG Metall München), Elmar Wigand & Jessica Reisner (aktion ./. arbeitsunrecht).<ref>{{Cite web|Datum=2024-11-09|title=No Slapp! Stop Union Busting!|websiteTitle=arbeitsunrecht in deutschland|url=https://arbeitsunrecht.de/no-slapp-stopp-union-busting/#anker03|Zugriffsdatum=2024-10-24}}</ref>
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Auf der Konferenz wurden insbesondere die Methoden der Kanzleien [[Schertz Bergmann]] und [[Pusch Wahlig]] analysiert.
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===2020 Workers‘ Buy-out===
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Referenten waren unter anderem '''Jenny Stupka''' von der Kampagne ''Deutsche Wohnen & Co. enteignen!'', die Professoren '''Marcelo Vieta,''' '''Andreas Fisahn''' und '''Wolfgang Däubler'''. Die historische Dimension lieferte '''Gisela Notz''', die über die Genossenschaftsbewegung als (ehemals) tragende Säule der Arbeiterbewegung referierte und über das Wiederaufleben solidarischer Ökonomie in Folge der 1968er-Revolte. Sie fächerte die erhitzten und teils kompromisslosen Debatten um eine ökonomischen Alternative zum Kapitalismus unter kapitalistischen Verhältnissen auf.
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=== 2019 Stell Dich dem Kampf! ===
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===2018 Aufstehen und widersetzen ===
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Beschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschafter und ihre Anwälte entwickeln trotz ihrer schwierigen Ausgangslage effektive Strategien, um den Kopf im Betrieb über Wasser zu halten oder zumindest ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Sie machen wertvolle, oft auch schmerzhafte Erfahrungen. Doch mangelt es bundesweit an Austausch, Reflektion, Theoriebildung und Debatte.
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Die Konferenz sollte einen Beitrag leisten, die Lücke auf Seiten der Beschäftigten und gewerkschaftsnahen Arbeitsrechtler*innen zu schließen.
    
==Kampagnen und Erfolge==
 
==Kampagnen und Erfolge==
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===Medienrechtliche Auseinandersetzung mit Tönnies / Schertz Bergmann===
 
===Medienrechtliche Auseinandersetzung mit Tönnies / Schertz Bergmann===
 
Der Tönnies-Konzern konnte mit Hilfe der Berliner [[Kanzlei Schertz Bergmann]] zunächst eine einstweilige Verfügung vor der Pressekammer des Landgerichts Berlin gegen konzernkritische Äußerungen der Aktion gegen Arbeitsunrecht erwirken. Die Anträge zog Tönnies nach Protesten vollumfänglich zurück. Die Aktion gegen Arbeitsunrecht konnte ihrerseits mit der Kölner [http://rechtsanwael.de/ Kanzlei Schön & Reinecke] eine Unterlassungserklärung gegen eine Falschaussage gegenüber Zeitungen erwirken, die der Konzern nicht bestritt.<ref>{{Cite web|Author=Jessica Reisner|title=Tönnies zieht das Ringelschwänzchen ein|Datum=2019-11-22|url=https://arbeitsunrecht.de/toennies-zieht-das-ringelschwaenzchen-ein/|Zugriffsdatum=2021-12-09}}</ref>
 
Der Tönnies-Konzern konnte mit Hilfe der Berliner [[Kanzlei Schertz Bergmann]] zunächst eine einstweilige Verfügung vor der Pressekammer des Landgerichts Berlin gegen konzernkritische Äußerungen der Aktion gegen Arbeitsunrecht erwirken. Die Anträge zog Tönnies nach Protesten vollumfänglich zurück. Die Aktion gegen Arbeitsunrecht konnte ihrerseits mit der Kölner [http://rechtsanwael.de/ Kanzlei Schön & Reinecke] eine Unterlassungserklärung gegen eine Falschaussage gegenüber Zeitungen erwirken, die der Konzern nicht bestritt.<ref>{{Cite web|Author=Jessica Reisner|title=Tönnies zieht das Ringelschwänzchen ein|Datum=2019-11-22|url=https://arbeitsunrecht.de/toennies-zieht-das-ringelschwaenzchen-ein/|Zugriffsdatum=2021-12-09}}</ref>
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==Konferenzen==
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Die aktion ./. arbeitsunrecht organisiert (nach Möglichkeit) jährliche juristisch-politische Fachkonferenzen.
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===2018 Aufstehen und widersetzen ===
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Beschäftigte, Betriebsräte, Gewerkschafter und ihre Anwälte entwickeln trotz ihrer schwierigen Ausgangslage effektive Strategien, um den Kopf im Betrieb über Wasser zu halten oder zumindest ihre Haut so teuer wie möglich zu verkaufen. Sie machen wertvolle, oft auch schmerzhafte Erfahrungen. Doch mangelt es bundesweit an Austausch, Reflektion, Theoriebildung und Debatte.
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Die Konferenz sollte einen Beitrag leisten, die Lücke auf Seiten der Beschäftigten und gewerkschaftsnahen Arbeitsrechtler*innen zu schließen.
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===2019 Stell Dich dem Kampf! ===
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===2020 Workers‘ Buy-out===
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Referenten waren unter anderem '''Jenny Stupka''' von der Kampagne ''Deutsche Wohnen & Co. enteignen!'', die Professoren '''Marcelo Vieta,''' '''Andreas Fisahn''' und '''Wolfgang Däubler'''. Die historische Dimension lieferte '''Gisela Notz''', die über die Genossenschaftsbewegung als (ehemals) tragende Säule der Arbeiterbewegung referierte und über das Wiederaufleben solidarischer Ökonomie in Folge der 1968er-Revolte. Sie fächerte die erhitzten und teils kompromisslosen Debatten um eine ökonomischen Alternative zum Kapitalismus unter kapitalistischen Verhältnissen auf.
      
==Einzelnachweise / Quellen==
 
==Einzelnachweise / Quellen==

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