| | Um die Wahl eines zweiten Alnatura-Betriebsrats in Bremen gibt es seit mehreren Jahren juristische Auseinandersetzungen. Der [[Verdi]]-Sekretär [[Orhan Akman]] erklärt dies in einem Beitrag des Deutschlandfunks vom 2. Mai 2019 so: „Es ist einfach zu erklären, weil sobald ein zweites Betriebsratsgremium existiert, besteht die Möglichkeit, dass ein Gesamtbetriebsrat gewählt werden kann und der Gesamtbetriebsrat kann – laut dem Gesetz in Deutschland – dann auch Wahlvorstände einsetzen. Das heißt, man muss keine Wahlversammlung mehr machen, sondern es reicht, wenn man drei interessierte KollegInnen hat, die sagen ‚wir wollen einen Betriebsrat gründen‘, dann kann der Gesamtbetriebsrat per Beschluss drei KollegInnen als Wahlvorstand einsetzen und diese haben dann den Auftrag, die Wahlen in dem Betrieb quasi zu organisieren.“ | | Um die Wahl eines zweiten Alnatura-Betriebsrats in Bremen gibt es seit mehreren Jahren juristische Auseinandersetzungen. Der [[Verdi]]-Sekretär [[Orhan Akman]] erklärt dies in einem Beitrag des Deutschlandfunks vom 2. Mai 2019 so: „Es ist einfach zu erklären, weil sobald ein zweites Betriebsratsgremium existiert, besteht die Möglichkeit, dass ein Gesamtbetriebsrat gewählt werden kann und der Gesamtbetriebsrat kann – laut dem Gesetz in Deutschland – dann auch Wahlvorstände einsetzen. Das heißt, man muss keine Wahlversammlung mehr machen, sondern es reicht, wenn man drei interessierte KollegInnen hat, die sagen ‚wir wollen einen Betriebsrat gründen‘, dann kann der Gesamtbetriebsrat per Beschluss drei KollegInnen als Wahlvorstand einsetzen und diese haben dann den Auftrag, die Wahlen in dem Betrieb quasi zu organisieren.“ |
| | [[Kai Wargalla]], die Mitarbeiterin, die 2015 die Betriebsratswahl initiierte und deren Vertrag 2016 nicht verlängert wurde, ist aktive Politikerin der Grünen. | | [[Kai Wargalla]], die Mitarbeiterin, die 2015 die Betriebsratswahl initiierte und deren Vertrag 2016 nicht verlängert wurde, ist aktive Politikerin der Grünen. |
| | Das Unternehmen entlohnte seine Mitarbeiter bis 2010 unter dem [[Tarifvertrag]] für den Einzelhandel.<ref>{{Literatur |Autor=Silvia Liebrich |Titel=Yoga statt Tariflohn |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2010 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/alnatura-zoff-um-bezahlung-yoga-statt-tariflohn-1.17691 |Abruf=2019-02-24}}</ref><ref>{{Literatur |Titel=Bio-Händler: Alnatura will nicht mehr unter Tarif zahlen |Sammelwerk=Spiegel Online |Datum=2010-04-01 |Online=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bio-haendler-alnatura-will-nicht-mehr-unter-tarif-zahlen-a-687067.html |Abruf=2019-02-24}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=Jost Maurin |Titel=Gehälter bei Öko-Supermarkt: Alnatura zahlt ab Oktober Tariflohn |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2010-07-30 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5138195/ |Abruf=2019-03-16}}</ref> | | Das Unternehmen entlohnte seine Mitarbeiter bis 2010 unter dem [[Tarifvertrag]] für den Einzelhandel.<ref>{{Literatur |Autor=Silvia Liebrich |Titel=Yoga statt Tariflohn |Sammelwerk=sueddeutsche.de |Datum=2010 |ISSN=0174-4917 |Online=https://www.sueddeutsche.de/wirtschaft/alnatura-zoff-um-bezahlung-yoga-statt-tariflohn-1.17691 |Abruf=2019-02-24}}</ref><ref>{{Literatur |Titel=Bio-Händler: Alnatura will nicht mehr unter Tarif zahlen |Sammelwerk=Spiegel Online |Datum=2010-04-01 |Online=http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/bio-haendler-alnatura-will-nicht-mehr-unter-tarif-zahlen-a-687067.html |Abruf=2019-02-24}}</ref><ref>{{Literatur |Autor=Jost Maurin |Titel=Gehälter bei Öko-Supermarkt: Alnatura zahlt ab Oktober Tariflohn |Sammelwerk=Die Tageszeitung: taz |Datum=2010-07-30 |ISSN=0931-9085 |Online=https://taz.de/!5138195/ |Abruf=2019-03-16}}</ref> |